Aktuelle Beiträge

  • 12366416_1690760237806411_2093912218373833638_nLiebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wie viele von euch sicher schon mitbekommen haben, steht es finanziell schlecht um Austria Salzburg. Nach der „feindlichen“ Übernahme durch die Red Bull GmbH im Jahr 2005 und der Umbenennung in FC Red Bull Salzburg, gründeten die Anhänger/innen des Vereins die Austria neu. Nachdem der Verein mittlerweile bis in die 2. österreichische Bundesliga aufgestiegen ist, droht nun das Aus.

    Um dieses Szenario abzuwenden, hat nun die Curva Viola zu einer großen Spendenkampagne aufgerufen.

    Wir als „Nein zu RB“ solidarisieren uns mit der Curva Viola und bitten euch daher alle, die Spendenkampagne der Austria Anhänger/innen zu unterstützen!

    Also werdet aktiv und spendet!

    Hier findet ihr alle weiteren Informationen:

    https://www.facebook.com/curva.viola/posts/1690760237806411:0

  • Stellungnahme zu den Ereignissen beim Spiel des SC Freiburg in Leipzig

    Liebe Fußballfans, liebe Vereine und Verbände,

    am vergangenen Donnerstag gastierte der Sport-Club Freiburg im Zentralstadion in Leipzig. Im Gegensatz zu einigen anderen Fanszenen, fanden sich an diesem Abend Fans des SC Freiburg im Gästeblock sowie zwei Fanfotografen im Innenraum ein. Wie mittlerweile auch über die Presse bekannt wurde, wurde diesen vom Ordnerdienst des RasenBallsport Leipzig mit Konfiszierung ihres Materials und Rausschmiss aus dem Stadion gedroht, sollten sie Aktionen und Spruchbänder, die sich gegen RB Leipzig und Red Bull richten, fotografieren. Soweit alles bekannt. Nachdem sich nun auch RB Leipzig zu den Vorkommnissen geäußert hat, möchten wir uns ebenfalls zu Wort melden, denn in Leipzig versucht man sich mal wieder gekonnt aus der Affäre zu ziehen. Die Äußerungen des Leipziger Pressesprechers, Benjamin Ippoliti, dass der Ordnerdienst im Stadion ohne Vorgaben des Vereins gehandelt hätte und dass die Fotografen ihrer Arbeit nachkommen konnten, sind nicht glaubwürdig.

    Wir als „Nein zu RB“ sind ein Bündnis aus Fanszenen, dem auch Fangruppen des SC Freiburg angehören. Uns ist daher der tatsächliche Hergang bekannt. Demnach widersprechen wir an dieser Stelle den Aussagen von Ippoliti, nach denen der Ordnerdienst ohne Befugnis gehandelt habe. Auf Nachfrage der Fotografen bezüglich der Legitimation einer Konfiszierung des Materials und des Verweisens des Stadions, verwiesen die Ordner auf eine „Anweisung von Oben“.  Auf weitere Nachfrage ob dies auch für die anderen Pressefotografen im Stadion gelte und ob diese auch an ihrer Arbeit gehindert würden, entgegnete der Ordnerdienst – sinngemäß – mit dem Verweis darauf, dass dies nur für Fanmagazine gelte, da diese den Fanprotest nach außen tragen würden. Die weitere Behauptung Ippolitis, dass „die Fan-Fotografen ihrer Arbeit nachkommen [ konnten]“, ist zwar in dieser Hinsicht richtig, fußt aber alleine darauf, dass man das „Nai hämmer gseit“ („Nein haben wir gesagt“) in Leipzig schlicht nicht ins Hochdeutsche übersetzen konnte, sonst wäre es wohl zur Anwendung der Drohung seitens RB Leipzig und dem Ordnerdienst gekommen.

    Die Tatsache, dass RB Leipzig nun versucht sich von allen Vorwürfen zu distanzieren, in dem die Verantwortung an den Ordnerdienst übergeben wird, offenbart, mit welchen Mitteln in Leipzig vorgegangen wird  – und das nicht zum ersten Mal. Eine logische Konsequenz in dieser Posse wäre, wenn sich die Clubführung RB Leipzigs nun von Ippoliti distanziert, mit der Proklamation, er hätte ohne Anweisung von Oben gehandelt.

    Eines jedoch ist mit Sicherheit gewiss, in Leipzig versucht man weiterhin alles, um legitime Fanproteste unter willkürlichen Androhungen zu unterbinden.

    Nein zu RB, 30.09.2015

     

  • Stellungnahme zu unserer aktuellen Situation und zu den Geldstrafenregelungen des DFB

    Liebe Fußballfans,

    nachdem es ja lange ruhig geblieben ist um die Kampagne, möchten wir uns mit etwas Verspätung zum Saisonstart zurückmelden. Nach einigen internen Umstrukturierungen legen wir den Fokus unserer Arbeit in Zukunft auf mehr inhaltliche und öffentlichkeitswirksame Tätigkeiten. Den Aktionismus der letzten Saison sehen wir als nicht mehr maßgebend an. Das liegt zum einen daran, dass die Sensibilisierung für das Thema Red Bull im Fußball mittlerweile und vor allem dadurch erreicht wurde. Darüber hinaus finden im Moment vor Ort und von den (Ultra- und Supporter-) Gruppen selbst organisierte Aktionen statt. Die Arbeit zu und gegen RasenBallsport Leipzig hat nun eine Eigendynamik angenommen, die wir als „Nein zu RB“ begrüßen. Die Erzeugung einer kritischen Grundhaltung gegenüber RB Leipzig war unser primäres Ziel, welches wir mittlerweile als erfüllt ansehen. Unsere weiteren Forderungen, die vor allem die Reglementierung solcher Vereinsgründungen zum rein kommerziellen Zweck – wie bei RB Leipzig geschehen – begrenzen sollen, sowie die konsequente Durchsetzung der DFL-Lizenzierungsordnung und der DFB-Satzung in den relevanten Punkten, erhalten wir zwar aufrecht, erkennen aber auch gleichzeitig an, dass dies ein Kampf gegen Windmühlen ist, bei dem wir als Kampagne bisher nicht über die nötige Durchsetzungskraft- bzw. Macht verfügten. Vereine zum rein kommerziellen Zweck, sind seitens des DFBs erwünscht, da sie den Fußballstandort Deutschland durch externe Finanzmittel voranbringen. Eine grundlegende Kritik an diesem System gilt es in Zukunft zu artikulieren. Dies ist jedoch Aufgabe aller Ultra- und Supportergruppen, aber auch der Vereine selbst.

    In Anbetracht dieser Tatsachen haben wir uns deshalb entschieden, uns von einer aktionistischen Kampagne in ein Bündnis zu wandeln. Wir werden in Zukunft also vermehrt Arbeit hinter den Kulissen betreiben und unsere Möglichkeiten als Sprachrohr des Protests gegen RB Leipzig sowie als Ansprechpartner für Fans und Vermittler zwischen Fans und Vereinen bzw. Verbänden nutzen.

    Mit dieser Arbeit haben wir bereits Ende der letzten Saison und während der Sommerpause begonnen. Vor kurzem haben wir in die Öffentlichkeit getragen, dass in Chemnitz ein Doppelhalter („Scheiß Red Bull“), der sich gegen Red Bull im Fußball richtete, mit einer Geldstrafe von 500,- € durch den DFB sanktioniert wurde. Im Zuge dieser Strafe wurde vermutet, dass der DFB alle Vereine eine Änderung der Geldstrafenregelung unterschreiben ließ, nach der nun auch Transparente, Fahnen etc. gegen Red Bull bzw. RasenBallsport Leipzig in Strafe gestellt werden sollen. Mittlerweile können wir als „Nein zu RB“ sagen, dass es keine Änderung der Geldstrafenregelung gab. Das bedeutet zwar, dass den Vereinen seitens des DFBs nichts in dieser Art zum Unterschreiben vorgelegt wurde, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der DFB weiterhin und wohl in Zukunft in vermehrtem Maße, Spruchbänder, Doppelhalter etc., die sich gegen Red Bull und RB Leipzig richten, sanktionieren wird. Dies lässt die Strafordnung des DFB bereits schon jetzt zu.  Demnach erwägt die Sportgerichtsbarkeit des DFB „ immer unter Abwägung aller Umstände des Einzelfalls …, ob ein Verhalten der Anhänger eines Vereins ein diskriminierendes, extremistisches oder provokativ beleidigendes Verhalten im Sinne der DFB- Rechts- und Verfahrensordnung darstellt“ (vgl. www.faszination-fankurve.de, www.fanzeit.de). Es ist offensichtlich, dass dieser unkonkrete und nicht ausreichend definierte Paragraph viel Interpretationsspielraum zulässt. Eine explizite Neufassung dieses Paragraphs unter Einbeziehung eines Tatbestandes bzgl. Red Bull und/oder RB Leipzig scheint daher kaum notwendig.

    Es kam demnach nicht zu einer Änderung der Strafordnung bzw. zur Leistung einer Unterschrift diesbezüglich seitens der Vereine, dennoch fand eine Tagung der Vereinsvertreter bzw. Geschäftsführer statt, bei der die DFL den Vereinen nahe legte, einen fairen Umgang mit RB Leipzig zu pflegen und bei Bedarf auch vor Ort gegen Proteste gegen Red Bull und RB Leipzig vorzugehen. Dies beinhaltete wohl auch das Einwirken der Vereine auf die eigenen Fanszenen, Spruchbänder und weitere Äußerungen gegen Red Bull bzw. RB Leipzig zu unterlassen. Dem DFB dürfte jedoch bewusst sein, dass es durchaus auch Vereine gibt, die eine kritische Haltung gegenüber RB Leipzig und die Kommerzialisierung des Fußballs einnehmen. Um der Forderung jedoch Nachdruck zu verleihen, setzt der DFB wohl abermals auf seine Rechts- und Verfahrensordnung, in dem er Vereine und Fans, die sich kritisch gegenüber RB Leipzig äußern, sanktioniert.

    Wir können uns daher nur an die Vereine wenden und hoffen, dass sich den Maßnahmen des DFBs widersetzt wird und dass der legitime Protest gegen RasenBallsport Leipzig und Red Bull im Fußball unterstützt wird.

     

    Nein zu RB im September 2015

     

  • Wieder online!

    Nachdem wir nun knapp zwei Wochen u.a. aufgrund von Serverproblemen offline waren, sind wir nun wieder mit überarbeiteter Homepage da.

    In Zukunft werden wir hier nur noch Stellungnahmen veröffentlichen. Infos, Bilder,  Links etc. findet ihr ab sofort ausschließlich auf unserer Facebook-Seite bzw. bei Twitter.